Ich bin in Grenchen (SO) mit meiner Familie aufgewachsen. Hunde haben mich schon immer fasziniert.  Als Kind ging ich immer mit den Hunden von der Nachbarschaft spazieren. Ich hatte so gerne einen eigenen Hund gehabt, aber da wir Spanier sind und in unserem Land es nicht üblich ist, dass man Hunde in der Wohnung hat, erlaubte es mein Vater nicht.
Wenn wir nach Spanien fuhren in die Ferien, hatte ich immer ein Rudel herrenlose Hunde bei mir.

Alls ich ca. 12 Jahre alt war, klingelte es Abends an der Tür. Draussen  stand eine Nachbarin mit einem Welpen, sie war verzweifelt, weil sie den Hund bekommen hatte für ihren 3 jährigen Sohn, aber keine Ahnung von Hunden hatte. Sie fragte uns ob wir den Welpen behalten wollten. Ich war sofort Feuer und Flamme. Es war eine Hündin ca. 10 Wochen alt. Meine Mutter konnte ich auch begeistern. Die sagte „ nimm sie mal bis Vater nach Hause kommt und dann sehen wir weiter“.
Ich nannte den Welpen Stella. Als am Abend mein Vater nach Hause kam, wollte er nichts von Stella wissen. Er sagte, am nächsten Tag ist der Hund weg!
 
Aber Stella blieb bei uns, 6 Jahre. Wir nahmen sie immer mit auch wenn wir nach Spanien fuhren. Als ich heiratete kam sie natürlich mit. Ich hatte Stella 12 Jahre lang und sie war immer eine treu Begleiterin!

Wir hatten danach immer wieder Hunde. In Fachzeitschriften sah ich den Gos d`Atura Català und war sofort in diese Rasse verliebt. Ich informierte mich im Internet und Bucher über die Rasse. Es vergingen ein paar Jahre. Dann im 2005 las ich in der Tierwelt, dass es Welpen von Gos d`Atura Català zu verkaufen hatte. Ich rief die Züchterin an und machte einen Termin.
So fuhren wir nach Büttisholz zu Rosmarie Fuog. Es war eine stürmische Begrüssung. Wir hatten den  Gos d`Atura Català noch nie in natura gesehen. Es blieb nicht nur beim Anschauen, wir suchten uns einen Welpen aus, die Hündin Espia.

Nach 12 Wochen konnten wir sie nach Hause nehmen. Ich war total happy, endlich einen Gos d`Atura Català zu haben. Wir meldeten uns im Schweizerischen Club vom Gos d`Atura Català an, mich interessierte alles über den Gos. Nur das der Gos d`Atura Català „Hütehunde im allgemeinen“ mehr Aufwand als andere Rassen brauchen wussten wir nicht.
Nach Anfangsschwierigkeiten und grosser Hilfe von der Züchterin Heidi Staub und Urs Baschung, haben wir unsere Probleme lösen können.

Jetzt haben wir eine wunderbare Hündin, unsere Espia.

Am 10.05.2008 wurde sie zur Zucht zugelassen. Ich bin sehr stolz, dass sie es so suverän gemeistert hat.